Gemeinsam erfolgreich verwalten
Die Prokuras Gruppe ist ein bundesweit agierender Verbund an Partnerunternehmen im Bereich der Immobilienverwaltung.
Was ist eine Bestandsübernahme
Gerade kleinere Verwaltungsunternehmen leiden immer häufiger unter dem allgegenwärtigen Fachkräftemangel.
Die fehlende Redundanz im Personalbestand führt häufig dazu, dass einzelne Personalabgänge das Unternehmen stark beanspruchen und besonders beim Unternehmensinhaber eine erhöhte Arbeitslast einsetzt. Da diese oft länger anhält und auch andere Mitarbeiter des Unternehmens betroffen sind, kann es zu einer gefährlichen Abwärtsspirale für das Verwaltungsunternehmen kommen.
Da insbesondere kleinere Verwaltungsunternehmen für gewöhnlich nicht sehr wirtschaftlich betrieben werden können, stellt sich für immer mehr Inhaber die Frage nach einer geordneten Übergabe des eigenen Verwaltungsbestandes.
Solche Übernahmen sind mittlerweile strukturell gut darstellbar, egal ob es sich um eine Kapital- oder eine Personengesellschaft handelt. Zudem kommen auch Modelle vor, bei denen der abgebende Verwalter anschließend (zeitlich befristet) noch weiter für das aufnehmende Unternehmen tätig ist.
- Manchmal kommt es durch eine Bestandsübernahme beim abgebenden Verwalter auch zu einem Abfall des Drucks, welcher durch die langjährige Übernahme der Verantwortung für Personal, Eigentümer und Finanzen entstanden ist und auch ungesunde Formen annehmen kann. Anschließend lässt sich zuweilen wieder befreit aufspielen und das Interesse an der Verwaltungstätigkeit - oder zumindest Teilen davon - kehrt zurück.
Gründe für eine Unternehmensnachfolge in Form einer Bestandsübernahme
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Das sagen unsere Wachstumspartner und Mitunternehmer
» Neben meinem Mitgeschäftsführer und mir war auch ein stiller, branchenfremder Teilhaber an unserer Hausverwaltung beteiligt. Das Konstrukt ist aus einer Sondersituation entstanden, als wir die Firma vor einigen Jahren von der Inhaberfamilie übernommen hatten. Als mittelgroße Verwaltung hatten wir in Stuttgart schon immer mit begrenzten Ressourcen, hohen Lohnkosten und einem hohen Anspruch an unsere Verwaltertätigkeit zu kämpfen. Seit dem Einstieg von Prokuras werden wir jedoch tatkräftig bei Themen unterstützt, die einfach nicht zum Alltag des Verwalters gehören und konnten unser Unternehmen seither schrittweise weiterentwickeln. «
»Der AWA habe ich mich im Sommer 2025 angeschlossen und konnte dadurch auch Prokuras kennenlernen. Schon nach kurzer Zeit konnten wir eine große Deckungsgleichheit im eigenen Wertekanon, unseren Vorstellungen von einer zukunftsgerichteten Organisation und unserem Grad an unternehmerischer Ambition feststellen. Auf dieser Basis haben wir uns auf meinen Beitritt in die Geschäftsführung der AWA verständigt und arbeiten seither gemeinsam daran die AWA in München zum führenden Verwaltungsunternehmen für große WEGs und Mietshäuser zu entwickeln. «
Vorgehen und Ablauf eines Verkaufs
Der Verkauf eines Unternehmens der Haus- oder Immobilienverwaltung an die Prokuras Gruppe kann innerhalb von 6-8 Wochen abgeschlossen werden:
01
Persönliches Kennenlernen:
Virtuelles oder physisches Kennen und gegenseitige Vorstellung
02
Datenaustausch:
Abschluss einer beidseitigen Vertraulichkeitsvereinbarung sowie initialer Datenaustausch (u.a. Jahresabschluss) als Basis für die Erstellung einer Angebotsindikation
03
Angebotsindikation:
Erstellung einer indikativen Unternehmensbewertung inkl. Vorschlag zur Transaktionsstruktur sowie Präsentation und gemeinsame Durchsprache
04
Referenzgespräch:
Kennenlernen weiterer Unternehmer der Prokuras Gruppe und Erfahrungsaustausch
05
Absichtserklärung:
Erstellung einer Absichtserklärung inkl. Schlüsselkonditionen des Unternehmensverkaufs und ggf. Kernbestandteile der zukünftigen Zusammenarbeit.
06
Investitionsprüfung:
Vertiefter Datenaustausch und Durchführung einer Investitionsprüfung
07
Kaufvertrag:
Erstellung und Abstimmung des Unternehmenskaufvertrags nebst Anlagen
08
Beurkundung und Vollzug:
Notarielle Beurkundung des Kaufvertrags sowie Kaufpreiszahlung im Rahmen des Transaktionsvollzugs
Referenz und Erstgespräch
Haben Sie Interesse daran weitere Unternehmer der Prokuras Gruppe kennenzulernen oder interessieren Sie sich für einen Erfahrungsaustausch zum Thema der Unternehmensnachfolge?
Das Erstgespräch ist unverbindlich und dient der ersten Einschätzung Ihrer Verwaltungssituation.
Eine der größten Banchen des Landes...
… leidet zunhemend unter strukturellen Herausforderungen.
Die Verwaltervergütung wuchs zuletzt um ca. 2,4% jährlich.
Dem gegenüber stand vor der sich aktuell dramatisch zuspitzenden Inflation ein Lohnkostenwachstum von jährlich 2,9%.
Die durchschnittliche Hausverwaltung verzeichnet einen Jahresumsatz i.H.v. 645.000 Euro und beschäftigt 5 bis 6 Mitarbeiter.
Nur 3% der ca. 31.000 Branchenvertreter erzielen einen Jahresumsatz von mehr als 2 Millionen Euro und sind damit langfristig überlebensfähig. Die verbleibenden 97% der Firmen sind auf Grund stark steigender Kosten und dem rapide zunehmenden Fachkräftemangel von Betriebsschließungen bedroht.
Keine!
Jährlich gehen von den aktuell 151.000 Hausverwaltern 7.000 in Rente. Dem gegenüber standen zuletzt 3.053 Ausbildungsabsolventen in diesem Bereich, wovon sich die Mehrheit für andere Berufsprofile wie das Maklergewerbe oder das gewerbliche Asset Management entscheidet. Quereinsteiger bereits berücksichtigt, verliert die Branche jährlich somit 3.000 bis 4.000 Fachkräfte, was 2,6 bis 3,4% der Branche entspricht.
Im Durchschnitt ist ein Immobilienverwalter für für 270 Wohn- und Gewerbeeinheiten verantwortlich. Bei einem gehobenen Digitalisierungsgrad und gut eingeführten Prozessen kann ein Immobilienverwalter in Abhängigkeit vom Geschäftsmodell auch bis zu 800 Einheiten verwalten.
Ein durchschnittliches Unternehmen der Branche verzeichnet eine EBIT-Marge i.H.v. 5-10%. Gut organisierte Verwaltungsunternehmen mit rentablen Verwaltungsmandaten können hingegen EBIT-Margen von bis zu 30% erzielen (jeweils nach Unternehmerlohn).
Sie haben Fragen zur Unternehmensnachfolge?
Bitte halten Sie nach Möglichkeit erste Eckdaten bereit, zum Beispiel Objektart, Standort, Baujahr, technische Anlagen, aktuelle Herausforderungen und bestehende Wartungs- oder Prüfunterlagen.